Merkmale


Steckbrief Rotaugen-Buschkrokodil


Grösse: 17 - 22cm

 

Gewicht: 30 - 35 Gramm

 

Lebensdauer: 10 - 15 Jahre

 

Nahrung: Insekten und kleine Fische

 

Verbreitung: Papua-Neuguinea

 

Lebensraum: Tropische Feuchtwälder

 

Ordnung: Schuppenkriechtiere

 

Familie: Skinke

 

Gattung: Helmskinke

 

Wissenschaftlicher Name: Tribolonotus gracilis

 

Schutzstatus: nicht geschützt

Steckbrief Weissaugen-Buschkrokodil


Grösse: 14 - 18 cm

 

Gewicht: 25 - 30 Gramm

 

Lebensdauer: 10 - 15 Jahre

 

Nahrung: Insekten und kleine Fische

 

Verbreitung: Papua-Neuguinea

 

Lebensraum: Tropische Feuchtwälder

 

Ordnung: Schuppenkriechtiere

 

Familie: Skinke

 

Gattung: Helmskinke

 

Wissenschaftlicher Name: Tribolonotus novaeguineae

 

Schutzstatus: nicht geschützt

Merkmale und Besonderheiten


Tribolonotus gracilis

Die Rotaugen-Buschkrokodile fallen vor Allem mit ihrer orangenen Augenumrundung auf.  Diese entwickelt sich langsam ungefähr acht Monate nach dem Schlüpfen.

 

Sie haben eine dunkelblaue Zunge und vier Reihen mit "Stacheln" auf dem Rücken.

Tribolonotus novaeguineae

Die Weissaugen-Buschkrokodile haben ebenfalls vier Reihen "Stacheln" auf dem Rücken und eine dunkelblaue Zunge.


Verbreitung und Lebensraum


Buschkrokodile sind in Papua-Neuguinea beheimatet. Dort leben sie hauptsächlich im Waldboden teilweise auch in Moorgebieten. Weissaugen-Buschkrokodile klettern gerne und bevorzugen eher ruhige Orte. Rotaugen-Buschkrokodile sind lieber unter Baumrinden können jedoch auch klettern. Die Temperaturen schwanken von tagsüber 25°C - 28°C und nachts 20°C.

Lebensweise und Verhalten


Buschkrokodile leben sowohl in der freien Natur, wie auch im Terrarium  territorial. Meist leben Sie einzeln. Jedoch gab es auch schon Sichtungen von Pärchen. Andere Tiere werden nicht geduldet.

 

Buschkrokodile verstecken sich unter Steinen, Ästen oder Laub welches am Boden liegt. Wenn sie sich bedroht fühlen, können sie sich sehr gut Totstellen. Als weitere "Strategie" können sie auch davon rennen, einen Laut von sich geben und ein weisses Sekret ausscheiden, um ihr Angreifer abzulenken.

Ihr Rückenpanzer soll sie dabei schützen.

Falls jedoch der Schwanz angebissen wird, wächst dieser als Regenerat wieder nach.

 

Ausserdem haben sie eine Gemeinsamkeit mit ihren Namensvettern: Wie die Krokodile, beherrschen auch die Tribolonotus die Todesrolle. Dabei drehen sie sich um die eigene Achse und ertränken ihre Beute.

 

Ganz generell sind sie sehr ruhig und schüchtern. Sie sind vorwiegend dämmerungs- oder Tagaktiv. Trotzdem sind sie keine Kuscheltiere

 

Buschkrokodile kommunizieren mit verschiedenen Kopfbewegungen untereinander.

 

Beide Tribolonotusarten häuten sich.

 

Die Weissaugen-Buschkrokodile sind nicht ganz so scheu wie die Rotaugen-Buschkrokodile. Dadurch sieht man sie öfters als ihre Artgenossen. Ausserdem klettern sie etwas mehr als die Rotaugen-Buschkrokodile.

Körperbau und Aussehen


Tribolonotus erreichen eine Grösse von 17 - 22 cm. Weissaugen-Buschkrokodile werden etwas kleiner.

Sie haben eine Rumpflänge von ca. 9 bis 11 cm. Der Kopf ist von oben gesehen etwas dreieckig geformt.

 

Beide Buschkrokodil Arten haben auf dem Rücken einen Panzer mit vier Reihen an "Stacheln". 

 

Sie fallen optisch mit ihrer Ähnlichkeit zu richtigen Krokodilen oder kleinen Drachen auf.

 

Buschkrokodile besitzen zwei Calciumspeicher ca. in der Mitte des Kopfes. Derjenige der Weibchen ist grösser, da diese durch die Eiablage mehr Calcium benötigen.

 

Rotaugen-Buschkrokodile haben eine braun bis schwarze Färbung.

 

Weissaugen-Buschkrokodile sind ebenfalls braun bis schwarz. Es gibt jedoch Exemplare mit einer rötlichen Färbung.

 

Wir arbeiten daran um mehr am Körperbau dieser kleinen Tiere zu entdecken.

Ernährung


Buschkrokodile ernähren sich von allerlei Proteinquellen wie Insekten, Käfer und kleinen Fischen.

Fortpflanzung und Geschlechtsbestimmung


Die Geschlechtsreife tritt bei den Männchen wie auch bei den Weibchen mit ca. 1.5 Jahren ein.

 

Ab diesem Zeitpunkt legen die Weibchen ca. alle  5 - 12 Wochen ein Ei.
Der linke Eierstock der Weibchen ist von Natur aus verkümmert, weshalb die Tibolonotus nur ein Ei legen können. Das kommt daher, dass die Weibchen aus anatomischen Gründen keinen Platz für ein zweites Ei haben, weshalb der zweite Eierstock überflüssig ist.

 

Männchen wie auch Weibchen können auf Temperatur inkubiert werden.

 

Das Ei wiegt bis zu vier Gramm und ist 1 - 2 cm gross.

 

Die Inkubationszeit liegt im Durchschnitt bei 65-70 Tagen, wobei die Weibchen etwas länger zum Schlüpfen brauchen, wie die Männchen. Die geschlüpften Jungtiere sind zwischen 4 bis 8 cm gross.

 

Geschlechtsbestimmung:

 

Das Männchen besitzt am 3. und 4. Zeh an den Hinterbeinen weisse Poren. Diese lassen sich nach ca. 5- 6 Monaten erkennen. Es ist nicht ganz einfach, weshalb es durch ungeübte Augen zu einer falschen Bestimmung kommen kann. 

Die Weibchen besitzen hingegen keine Poren an den Hinterbeinen.