Buschkrokodile sind keine Kuscheltiere. Sie schätzen ihre Ruhe und sind etwas fürs Auge.
Rotaugen-Buschkrokodile wie auch Weissaugen-Buschkrokodile sollten einzeln gehalten werden. Das ist vor allem für die Weibchen weniger stressig.
Wer möchte kann sie jedoch auch Paarweise halten.
Auf keinen Fall sollte man zwei oder mehrere Männchen zusammen halten. Das gilt auch für Weibchen. Aufgrund des territorialen Verhaltens, kanns es zu schweren Verletzungen bis hin zum Tod führen.
Sie sind dämmerungs- und Tagaktiv.
Bei Bedrohung können sich die Buschkrokodile über einen langen Zeitraum todstellen. Selten geben sie einen dezenten dumpfen Ton von sich wenn sie sich bedroht fühlen. Sie können auch einen weissen Sekret ausstossen wenn sie sich bedroht fühlen.
Die Buschkrokodile häuten sich, wie auch andere Reptilien. Wichtig dabei ist, dass man den Prozess beobachtet und ihnen allenfalls hilft. Gerade an den Zehen kann es sonst passieren, dass sie absterben.
Sie können grundsätzlich schwimmen, jedoch sollte das Wasser nicht zu tief sein, da sonst die Gefahr besteht, dass sie ertrinken.
Wer zu einem einzelnen Tier ein weiteres dazusetzen möchte, sollte darauf achten, dass beide Tiere etwa gleich gross sind. Das Alter spielt hierbei nur eine sekundäre Rolle. Ansonsten kann das grössere Tier eine zu dominante Rolle einnehmen, welche auch wiederum mit Verletzungen und im schlimmsten Fall dem Tod einhergeht.
Wir möchten auch darauf hinweisen, dass obwohl Rotaugen- und Weissaugenbuschkrokodile zur gleichen Gattung gehören, sie strikt getrennt zu halten sind.
Terrarium Mindestmasse für zwei Buschkrokodile:
Link zum Schweizer Tierschutzgesetz.